jump to navigation

Politisch motivierter Kinderwunsch 9. Dezember 2006

Posted by diezynischesicht in Frauen, Leben, Politik.
trackback

Ohne dieses Geldversprechen wäre Verena S. womöglich nicht schwanger. »Das Geld war schon ein entscheidender Grund, doch noch diesen Schritt zu gehen«, sagt die 35-Jährige. »Schon länger hatten wir über ein Kind nachgedacht. Als es sich dann auch von der politischen Seite her günstiger entwickelte, haben wir gesagt: Jetzt oder nie!«

„Du warst ein Wunschkind! Wir wollten Elterngeld!“ Armes Kind.

Advertisements

Kommentare»

1. Verena S. - 4. Januar 2007

Hi
das wurde völlig falsch zitiert!!!! Elterngeld war nie der Grund fürs Kind, warum die Redakteurin soooo auf Bildzeitungsniveau fällt ist unverständlich wir haben schließlich betont, dass es hier um zwei paar Schuhe geht!
Frage?? verklagen? weil eine Redaktionsstudentin (sie studiert noch) nicht schafft innerhalb von 5 Wochen einen inhaltlich und sachlich richtigen Bericht zu schreiben???
(sachlich z.B. Einkommensgrenze Erziehungsgeld!!??, wo hat sie das her?)

Wir wollten das Kind (unabhängig von irgendwelchen Gesetzen und Geldansprüchen) freuen uns auch!!!! über das Elterngeldgesetz, aber bitte nicht in einem Satz, Geld ist keine Motivation für das Kind…

Mit Gruss
Verena S.

2. DieZynischeSicht - 6. Januar 2007

Liebe Verena S.,

ich wünsche Muttern, Vattern und Kind von Herzen alles Gute. 🙂 Unabhängig von Zitaten.

3. DieZynischeSicht - 7. Januar 2007

Liebe Verena S.,

jetzt muss ich aber doch nochmal nachfragen:

Johanna: 55 Minuten zu früh

Am Nachmittag sah noch alles danach aus, als könne der Geburtstermin ins neue Jahr gerettet werden – aber am Ende kam die kleine Johanna (3420 Gramm, 49 Zentimeter) genau 55 Minuten zu früh auf die Welt. Jetzt müssen Frank und Verena S. auf das fest eingeplante Elterngeld verzichten. Zwar war der errechnete Geburtstermin der 3. Januar – doch so lange wollte Johanna nicht warten. Dabei hatte sich ihre Mutter „die letzten zwei Wochen kaum vom Sofa bewegt, um den Termin nicht zu gefährden”, erzählt Frank S.. Silvester um 7.40 Uhr kamen die Wehen, gegen 10.30 Uhr ging es ins Friederikenstift. Dort wurde noch versucht, mit Tricks wie Entspannungsübungen die Niederkunft zu verzögern – am Ende wurden die Herztöne des Kindes aber schlechter, sodass die Mutter an den Wehentropf musste.

Die Familie hatte fest mit monatlich 900 Euro Elterngeld kalkuliert, die der Mutter bei einer Geburt im neuen Jahr zugestanden hätten. Stattdessen erhält Verena S. nun 300 Euro Erziehungsgeld und wird sich wohl nach Ablauf des achtwöchigen Mutterschutzes arbeitslos melden. Eine „Elterngeldtragödie” nennt Frank S. den Vorgang – per Petition hatte er für Übergangsfristen gekämpft.

Ich hab ja keine Ahnung, ob jetzt auch die HAZ zu doof zum zitieren ist. Oder ob dein Mann vielleicht besser schweigen sollte. Aber mir tut das Kind echt leid.

4. Tötsch - 7. Januar 2007

Bittere Geschichte, aber wenn das so stimmt, meinst du nicht dass das Kind dann nicht schon genug gestraft ist, und dass nicht noch in der Öffentlichkeit breit getreten muss, glaube das wird schon genug Spaß haben so…

Naja die Wahrheit der Geschichte möchte ich nich bewerten ist aber schon eher komisch wenn 2 das so zitieren.

5. diezynischesicht - 9. Januar 2007

Das Kind ist auf jeden Fall genug gestraft. Mit wem und was, sei dahingestellt.
Ich habe es allerdings jetzt etwas schwerer Googlebar gemacht und überall den Nachnamen durch S. ersetzt. Mehr kann ich für das Würmchen nicht tun.

6. die_empörte - 10. Januar 2007

Ich verstehe das Rumgehacke nicht. Verdammt noch mal, wenn bei Ihnen (zynische Sicht) der Entbindungstermin so dermassen knapp nach einem solchen Stichtag läge, würden Sie nicht auch hoffen, dass das Kind erst NACH dem Stichtag zur Welt kommen möge??
Und was anderes haben die Eltern nicht gemacht!
Meiner Meinung nach ist das Kind NICHT gestraft. Was wollen Sie den Eltern vorwerfen?? Dass die Mutter auf wehenhemmende Mittel VERZICHTETE weil sie ihr Kind liebt??

Lesen Sie sich den Zeitungsausschnitt (Johanna: 55 Minuten zu früh) noch mal durch, Sie scheinen ihn nicht verstanden zu haben.

7. DieZynischeSicht - 10. Januar 2007

Tag Empörte.

Die Mutter jammert auch in speziellen Foren über die schreckliche Ungerechtigkeit der Welt. Wie kann man nur so fest damit RECHNEN?!

Das will in mein Kopp nit rein.

8. Verena S. die Verena S. - 15. März 2010

da ich immer wider über diese Seite stolper,mein Kind ist nicht gestraft, außer dass Sie lernen muss, dass Medien eben nicht immer nur “ Sandmännchen“ und “ Sendung mit der Maus“ bedeutet, sondern auch, gefährlich und sogar rufschädigend sein kann.
(und mein Ruf ist nachhaltig geschädigt)

Nu aber aus die Maus… solange ICH klar differenzieren kann , dass meine Kinder weiterhin bedingungslos geliebt und erwünscht sind , und TROTZDEM die politischen Rahmenbedingungen weiterhin inbrünstig disskutiert werden können, ist für mich alles ok und klar.
nichts Anders war zuvor der Fall.

9. Johnc368 - 20. Juni 2014

We’re a group of volunteers and opening a brand new scheme in our community. Your site offered us with useful information to paintings on. You’ve performed a formidable job and our entire group can be thankful to you. aeggdfddaecd


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: