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wo aber du gehest 28. August 2007

Posted by diezynischesicht in Frauen, Leben.
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wo aber du gehest

stunde um stunde
in eine fremde: nicht so
entfernst du dich. Nämlich
nur eine stetige nähe
trennet die ufer. Aber
es gibt da so strände, da setzt
nach der scheidung der fluß
über und über

Daß der baum
aufgibt den wunsch
spazieren zu gehen,
das ist der preis, den er zahlt,
für sein beharrliches leben.

Die sich verlassen
glauben vielleicht
an freiheit.

Dann aber sind sie
ganz und gar frei,
denn wo nicht zwei sich begegnen,
ist keiner. Der mond und die erde
wärn außer der bahn
ohne einand.

(Andreas Reimann: Will an deinen Leib mich fügen. Liebesgedichte.)

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